Donnerstag, 10. Mai 2012

Die drei Phasen der Hekate.

Eine Bekannte, die der dreifachen Göttin Hekate dient, erzählte mir von den drei Phasen die jede Frau durchläuft:
Da gibt es die weiße Phase, die Charakteristisch für die Unschuld, die Naivität, für das Erleben in der Kindheit bzw. der Jungfrau, der Maid steht.
Die rote Phase ist die der Mutter, in der man als Frau fruchtbar ist und sich vermehrt, das bezieht sich übrigens nicht nur auf Kinder, selbst eine Frau die keine Kinder bekommen kann und möchte, erschafft in dieser Zeit ihr "eigenes Baby", ob es nun die Erfolge auf der beruflichen Ebenen sind oder im privaten Bereich ist, ist dabei egal. Sie erschafft,  pflegt und hütet die Dinge die ihr in dieser Phase wichtig sind.
Dann gibt es die schwarze Phase, die der "Crown", der Alten, die Weise, die mit Rat und Erfahrungen einem zur Seite stehen kann. Aber auch als Zerstörerin von Lebensträumen oder unrealistischen Vorstellungen angesehen werden kann. Nur durch die Krise die sie heraufbeschwört, kann man in den ersten zwei Phasen mehr über sich erfahren und daran wachsen.



In einer Unterhaltung mir einer anderen Hexe erzählte ich ihr einmal darüber, hierauf meinte sie das sie vom Gefühl her doch eher der Maid entspräche und in welcher Phase ich mich sehe. Auch ich hatte das Gefühl noch ganz am Anfang meines Weges zu stehen und fühlte mich daher noch der weißen Phase zugehörig.
Jedoch hat mein Praktikum im Kindergarten mir gezeigt, dass ich schon längst in der roten Phase bin. Ich übernahm Verantwortung für mich und die Kinder, ich spürte wenn irgendwas nicht in Ordnung war und lenkte ein (und maßregelte auch) noch bevor es zu einer "Krise" wurde z. B. bei einem beginnender Streit. Die Kinder wurden von mir getröstet, egal ob es aus verletztem Stolz, weil ein "Bauwerk" kaputt gemacht wurde, oder aus einer  leichten Verletzung durch hinfallen. Die Getränke und der Obstteller wurden von mir automatisch  wieder aufgefüllt ohne, dass man mich darauf hinweisen musste. Wenn ein Kind  kuscheln wollte gab ich ihm/ihr in meiner vertretbaren Grenze, dass was es gerade brauchte; zog jedoch auch einen Schlussstrich wenn es für mich und für den Kuschler (manche Kinder sind wie schwarze Zuneigungslöcher)  zu viel wurde.

Als ich diese Erfahrungen mit einer anderen Freundin besprach und ihr von den Phasen erzählte, erwiderte sie diese mit einer Analogie vom Elefanten. Jede Religion sieht und kann nur beschreiben, was sie gerade vom Elefanten sehen. die einen beschreiben ein Ohr genauer, die anderen den Schwanz, die Dritten die Beine. Gerade das was sie erkennen können, doch in der Gesamtheit ist es immer ein Elefant.
Ich weiß nicht ob ihr damit was anfangen könnt, doch ich fand das darin ziemlich viel Wahrheit steckt., für mich bedeutet diese Erfahrung: endlich erwachsen zu sein.


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